Dieses hausgemachte Erdbeer-Protein-Eis ist eine wahre Erfrischung an einem heißen Sommertag. Dieses gefrorene, proteinreiche Dessert ist sogar zu jeder Jahreszeit ein Genuss! Wenn Sie eine gesündere Alternative zu fett- und zuckerreichem Eis suchen, sind Sie hier genau richtig. Dieses Rezept enthält fast kein Fett und keinen zugesetzten Zucker.

Wie wird man am besten eine Zucker- oder Junkfood-Gewohnheit los? Versuchen Sie nicht, von heute auf morgen komplett aufzuhören. Suchen Sie sich eine ebenso leckere, aber nährstoffreichere Alternative. Ersetzen ist einfacher als komplett wegzulassen. Wenn Sie gerne Eis essen, hören Sie nicht damit auf; probieren Sie stattdessen proteinreiches Erdbeereis.

Seit ich eine ganze Sammlung solcher Rezepte (darunter auch Protein-Brownies) angelegt habe, bin ich nie mehr in Versuchung, zucker- und fettreiche, ungesunde Lebensmittel zu essen. Ich denke gar nicht mehr daran. Ich habe nicht nur einen Ersatz für Süßigkeiten und Desserts, sondern bekomme gleichzeitig auch noch eine volle Portion hochwertiges Protein für den Muskelaufbau!

eine Schüssel mit cremigem Erdbeer-Protein-Eis

Warum Sie dieses Erdbeer-Protein-Eis lieben werden

Vielleicht fragen Sie sich: „Schmeckt Protein-Eiscreme (aus Proteinpulver) wirklich wie richtiges Eis? Hat sie den gleichen Geschmack und die gleiche Konsistenz?“ Probieren Sie dieses Rezept für Protein-Eis aus und entscheiden Sie selbst, wie nah sie an echtes Eis herankommt.

Meiner Meinung nach kommt dieses Eis, besonders mit Kaseinprotein, echtem Eis sehr nahe. Köstlich süß und durch den geringen Fettgehalt vielleicht etwas weniger cremig. Nennen Sie es „Protein-Eis“ oder „Protein-Sorbet“, wenn Sie möchten – es ist eiskalt, dickflüssig (kein Smoothie, man kann es nicht einmal gießen, sondern löffelt es) und schmeckt hervorragend, obwohl es fast fettfrei ist.

Das Beste daran ist, dass dieses Protein-Eis unglaublich schnell und einfach zuzubereiten ist und nur drei Zutaten benötigt (vier, wenn Sie etwas Süßstoff hinzufügen). Das ist alles, was Sie brauchen:

Zutaten für Erdbeer-Protein-Eis (3 einfache Zutaten)

  • Gefrorene Erdbeeren (250 g – etwa 10–12 Stück)
  • Kasein-Proteinpulver, Vanille oder Erdbeere (30 g). Molkenprotein funktioniert auch, Kasein ist jedoch dickflüssiger.
  • Magermilch (125 ml)

Ich habe es noch nicht mit Mandelmilch ausprobiert, aber ich bin mir sicher, dass das auch gut funktionieren würde.

Die meisten Proteinpulver sind gesüßt, und Erdbeeren sind sehr süß, daher schmeckt dieses Eis auch ohne zusätzlichen Süßstoff. Gibt man jedoch ein oder zwei Päckchen seines Lieblingssüßstoffs (Stevia, Erythrit, Splenda usw.) hinzu, wird es noch besser und ähnelt noch mehr echtem Eis.

So gelingt Protein-Eis besonders dick und cremig

Da Kasein ein Proteinpulver ist, das Eis besonders dick macht, habe ich dieses Rezept anfangs ausschließlich mit Kasein zubereitet. Es eignet sich hervorragend, um Protein-Eis dickflüssiger zu machen. Kasein ist neben Molke eines der Milchproteine, unterscheidet sich aber deutlich von Molke.

Molke ist ein schnell verdauliches Protein, während Kasein langsam verdaut wird. Wichtiger noch: Bei bestimmten Rezepten ist Molke dünnflüssiger und wässriger, während Kasein sehr dickflüssig ist. Daher eignet sich Kasein hervorragend für Protein-Puddings, dickflüssige Protein-Smoothies und in diesem Fall auch für Protein-Eiscreme.

Später, nachdem mich jedoch so viele Leser gefragt hatten, ob sie Molke verwenden könnten, habe ich es selbst ausprobiert, und ja, Molkenprotein funktioniert tatsächlich. Es ist nur nicht ganz so dickflüssig.

Manche verwenden Xanthan als Verdickungsmittel. Ich verwende es gelegentlich in einigen meiner anderen Rezepte. Bei der Verwendung von Kasein-Proteinpulver fand ich es jedoch nicht notwendig.

Veganes Protein-Eis herstellen: Geht das?

Wer sich vegan ernährt und keine Milchproteine verwendet, muss sich wohl mit einem Smoothie begnügen. Man könnte aber auch mit pflanzlichen Proteinpulvern und vielleicht größeren Mengen Obst experimentieren und sehen, ob man damit ein löffelbares Eis herstellen kann.

Welcher Mixer eignet sich für Protein-Eis?

Sie denken jetzt vielleicht sofort, dass das im Mixer zubereitet wird, und ja, ich habe das mit einem Mixer gemacht.

Sie benötigen einen Mixer, der für gefrorene Früchte geeignet ist. (Wenn Ihr Mixer Eiswürfel verarbeiten kann, ist er sicherlich auch für gefrorene Früchte geeignet.) Im Internet liest man, dass die Klingen bestimmter Mixer (vor allem günstigerer Modelle) beschädigt werden oder brechen können, wenn man gefrorene Früchte oder Eiswürfel hineingibt.

Ganz abgesehen davon, dass das Obst nicht vollständig zerkleinert wird und Stücke zurückbleiben – selbst wenn es püriert wird, dauert es ewig. Laut „Mixer-Experten“ ist es am besten, zuerst die Flüssigkeit, dann das Pulver und zum Schluss das Obst hineinzugeben.

Mixer-Tipps für besonders cremiges Erdbeer-Protein-Eis

Für die Zubereitung dieses Erdbeer-Protein-Eises verwende ich am liebsten einen Stabmixer mit Stahlmesseraufsatz. Ich finde, er lässt sich schneller und einfacher reinigen. Und mit einem kleinen Trick vermischen sich die Erdbeeren fast im Nu perfekt mit dem Proteinpulver und der Milch.

Ich verwende keine steinharten gefrorenen Erdbeeren direkt aus dem Gefrierschrank, sondern taue sie kurz unter kaltem oder lauwarmem Wasser an. Sie sind dann zwar immer noch hart und gefroren (das müssen sie auch sein, wenn man Eiscreme und keinen Smoothie möchte), lassen sich aber so viel schneller pürieren. Manche Leute geben sie auch kurz in die Mikrowelle, aber die Methode mit dem Wasser funktioniert für mich am besten. Außerdem lassen sich so die Blätter und der Stiel leichter mit einem Messer entfernen, solange sie noch an den Erdbeeren sind.

Dann halbiere ich sie, was das Pürieren zusätzlich beschleunigt. Bevor ich damit anfing, dauerte es, egal ob ich den Handmixer oder den Standmixer benutzte, vier bis fünf Minuten, bis alles gut vermischt war. Mit dieser Methode dauert es weniger als eine Minute.

Protein-Eis servieren: So gelingt es perfekt

Man kann das Erdbeer-Protein-Eis direkt nach dem Mixen servieren, es hat dann die Konsistenz von Softeis. Wenn man es lange in einer heißen Küche stehen lässt, bleibt es dickflüssig, aber da es sich um Eiscreme handelt, schmilzt es.

Wenn Sie es noch kälter und mit einer noch festeren, cremigen Konsistenz mögen, stellen Sie es vor dem Verzehr 10 bis 15 Minuten in den Gefrierschrank.

Nährwerte des Protein-Eis im Überblick

Sie werden die genialen Makros hier nicht glauben. Diese Zutaten ergeben eine sehr großzügige Portion, die aber nur 210 Kalorien enthält. Sie erhalten 29 Gramm Protein, 20,7 Gramm Kohlenhydrate und nur 1,4 Gramm Fett.

Makros:
29 Gramm Protein
20,7 Gramm Kohlenhydrate
1,4 Gramm Fett

Es ist so leicht, dass man das Rezept problemlos um 25 % oder 50 % erhöhen könnte und der Kaloriengehalt immer noch extrem niedrig wäre. So viel Protein findet man in herkömmlichen Desserts nie. Allerdings sättigt diese normale Portionsgröße erstaunlich gut. Das liegt vor allem am Kaseinprotein, das dickflüssig ist und ein angenehmes Sättigungsgefühl erzeugt.

Erdbeer-Proteinpulver: Notwendig oder optional?

Ich habe Vanille-Kasein verwendet, und der Vanillegeschmack ist kaum wahrnehmbar – man schmeckt nur die Erdbeeren. Wer mag, kann aber Erdbeer-Kasein für „doppeltes Erdbeer-Protein-Eis“ ausprobieren.

Übrigens Bananen oder eine Kombination aus Erdbeeren und Bananen würden eine tolle, andere Geschmackskombination ergeben.

Jahrelang habe ich immer wieder gehört, wie schwer es ist, täglich genug Protein zu sich zu nehmen. Dabei ist es kinderleicht, wenn man eine große Auswahl an Rezepten mit Proteinpulver hat. Da Kasein als „Nachtprotein“ bekannt ist und Studien belegen, dass es den Muskelaufbau fördern kann, und da dieses Rezept so lecker und einfach zuzubereiten ist, könnte es schnell zu einem festen Bestandteil des abendlichen Dessertplans werden.

Guten Appetit!

Weitere Informationen zum vollständigen Ernährungs- und Trainingssystem Weniger Fett, Mehr Muskeln finden Sie hier.

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eine Schüssel mit cremigem Erdbeer-Protein-Eis

Erdbeer-Protein-Eis aus 3 Zutaten

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Gericht: Nachspeise
Küche: US-Amerikanisch
Stichwort: Erdbeere, Kasein, Protein
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 0 Minuten
Portionen: 1
Kalorien: 210kcal
Kohlenhydrate: 20.7g
Protein: 29g
Fett: 1.4g
Autor: Tom Venuto

Kochutensilien

  • Rührschüssel
  • Stabmixer

Zutaten

  • 250 g Erdbeeren gefroren
  • 30 g Kasein-Proteinpulver Vanille oder Erdbeere (1 Messlöffel)
  • 125 ml Magermilch
  • 1-2 EL Süßstoff optional

Anleitungen

  • Erdbeeren kurz unter kaltem Wasser abspülen oder kurz eintauchen, damit sie leicht antauen.
  • Blätter und Stängel entfernen, dann die Beeren halbieren.
  • Erdbeeren zusammen mit Proteinpulver, Magermilch und optionalem Süßstoff in eine Rührschüssel geben.
  • Alles mit einem Stabmixer glatt pürieren.

Nährwerte

Calories: 210kcal | Carbohydrates: 20.7g | Protein: 29g | Fat: 1.4g

Über Tom Venuto

Tom Venuto ist ein Bodybuilding- und Fettabbau-Coach mit über 35 Jahren Berufserfahrung. Er hat einen Abschluss in Sportwissenschaft und hat bereits Hunderte von Klienten persönlich betreut.

Als Rezeptentwickler liegt sein Schwerpunkt auf fettverbrennenden, muskelaufbauenden Gerichten auf Basis natürlicher Lebensmittel. Als ehemaliger natural Wettkampf-Bodybuilder arbeitet Tom heute hauptberuflich als Autor, Blogger und Fachautor im Bereich evidenzbasierter Fitness.

Sein Buch Burn the Fat, Feed the Muscle ist seit 2003 ein internationaler Bestseller und wird weiterhin in gedruckter Form von Penguin Random House veröffentlicht. Die aktualisierte, überarbeitete deutsche E-Book-Ausgabe Weniger Fett, Mehr Muskeln ist exklusiv auf dieser Website erhältlich.

Tom ist außerdem Gründer des „Burn the Fat Inner Circle“ – einer englischsprachigen Fitness-Support-Community mit über 53.000 Mitgliedern weltweit seit 2006. Er arbeitet eng mit einem Schweizer Redaktions- und Übersetzungspartner zusammen, um sicherzustellen, dass sein wissenschaftlich fundierter und praxisorientierter Ansatz präzise für deutschsprachige Leser adaptiert wird. Alle Inhalte dieser Website sind Originalwerke von Tom Venuto.