Bananenbrot sollte vor allem eines sein: saftig. Wenn Sie außerdem Wert auf eine Extraportion Protein legen, könnte dieses Rezept genau das Richtige für Sie sein.

Warum dieses Protein-Bananenbrot leichter ist
Traditionelles Bananenbrot enthält häufig reichlich Zucker und Butter. Eine durchschnittliche Scheibe kann daher schnell an die 200 Kalorien liefern.
Dieses Rezept ist zwar kein ausgesprochen kalorienarmes Bananenbrot, kommt aber mit 159 Kalorien pro großzügiger Scheibe aus. Gleichzeitig liefert es nährstoffreiche Zutaten, ohne dass Geschmack oder Konsistenz darunter leiden.
Wenn Sie den Kaloriengehalt weiter reduzieren möchten, können Sie einen Teil der ganzen Eier durch Eiklar ersetzen und weniger Ahornsirup verwenden. Mindestens ein Eigelb sollte jedoch enthalten bleiben, da es zu einer besseren Struktur und Konsistenz des Brotes beiträgt. Alternativ können Sie eine zuckerfreie Ahornsirup-Alternative verwenden; auch damit funktioniert das Rezept. Dadurch sparen Sie deutlich Kalorien, ohne dass Geschmack oder Konsistenz wesentlich beeinträchtigt werden.
Sehr reife Bananen sorgen für Saftigkeit und Süße
Verwenden Sie unbedingt sehr reife oder sogar überreife Bananen. Dieser Punkt ist für das Ergebnis besonders wichtig. Reife Bananen lassen sich leichter zerdrücken, schmecken süßer und sorgen für mehr Feuchtigkeit im Teig. Sie sind daher entscheidend für die saftige Konsistenz dieses Bananenbrots. Reife Bananen erkennt man daran, dass sie weich werden und braune Flecken auf der Schale bekommen.
Reife Bananen bringen bereits eine natürliche Süße mit. Ahornsirup rundet den Geschmack zusätzlich ab. Ich habe das Rezept auch mit einer zuckerfreien Ahornsirup-Alternative ausprobiert. Geschmack und Konsistenz blieben dabei nahezu unverändert, während der Kaloriengehalt pro Scheibe von 159 auf 139 Kalorien sank.
Wenn Sie das Bananenbrot süßer mögen, können Sie zusätzlich einen kalorienfreien Süßstoff verwenden. Ich habe einen Esslöffel hinzugefügt; je nach Produkt und persönlichem Geschmack können Sie die Menge jedoch anpassen oder den Süßstoff ganz weglassen.
Sehr reife Bananen eignen sich auch hervorragend für unsere Doppelten Bananen-Hafer-Protein-Kekse, die ohne Butter, Öl und Mehl auskommen.
Hafermehl und Süßungsmittel richtig verwenden
Hafermehl können Sie fertig kaufen oder aus fein gemahlenen Haferflocken selbst herstellen. Da das Rezept nicht mit Weizenmehl getestet wurde, würde ich einen direkten Austausch nicht ohne Weiteres empfehlen.
Backzeit und Kastenform: Darauf sollten Sie achten
Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Prüfen Sie daher vor Ablauf der üblichen 40 Minuten, ob das Brot gar ist. Ein erster Anhaltspunkt sind die leicht gebräunten Ränder: Dann ist das Brot meist fast fertig. Kontrollieren Sie es trotzdem, da zu lange gebackenes Brot trockener wird.
Stechen Sie zur Garprobe einen Zahnstocher in die Mitte des Bananenbrots. Bleiben beim Herausziehen nur wenige feuchte Krümel daran haften, ist es fertig. Befindet sich noch weicher Teig am Zahnstocher, backen Sie das Brot weitere fünf Minuten und prüfen es anschließend erneut.
Sie können das Protein-Bananenbrot in einer Kastenform von etwa 23 × 13 cm backen. Beachten Sie dabei, dass dunkle antihaftbeschichtete Formen die Hitze stärker aufnehmen als helle Aluminiumformen. Das Brot kann darin schneller gar werden und an Boden und Rändern stärker bräunen. Prüfen Sie den Gargrad deshalb etwas früher. In einer hellen, matten Aluminiumform wird die Wärme meist gleichmäßiger verteilt, sodass Boden und Ränder eher hellgoldbraun bleiben. Ich habe beide Varianten ausprobiert und bevorzuge inzwischen die helle Aluminiumform.

Für ein besonders saftiges Ergebnis sollten Sie das Brot nicht zu lange backen und die im Rezept angegebene Joghurtmenge nicht reduzieren. Der Joghurt sorgt für die Saftigkeit (und liefert außerdem etwas mehr Eiweiß).
Protein-Bananenbrot aufbewahren und einfrieren
Nehmen Sie das Bananenbrot nach einer kurzen Abkühlzeit aus der Form und lassen Sie es auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. So kann überschüssige Feuchtigkeit entweichen, und das Brot wird fest genug, um sich sauber schneiden zu lassen. Gut verpackt können Sie es ein bis zwei Tage bei Zimmertemperatur oder mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Alternativ können Sie es nach dem Abkühlen in Frischhaltefolie oder einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Viele Backwaren schmecken zwar direkt aus dem Ofen am besten, aber dieses Bananenbrot ist meiner Meinung nach am nächsten Tag sogar noch besser. Wenn Sie sich an das Rezept halten, ist das Bananenbrot am nächsten Tag häufig noch saftiger. Die Oberfläche kann dann leicht feucht und glänzend wirken, während sich die Aromen weiter entwickelt haben.
Wenn Sie das Bananenbrot nicht innerhalb weniger Tage aufbrauchen, können Sie es nach dem vollständigen Abkühlen einfrieren. Wickeln Sie es in Frischhaltefolie und geben Sie es dann in einen Gefrierbeutel. Alternativ können Sie das Brot auch in Scheiben schneiden und einfrieren. Achten Sie darauf, jede Scheibe einzeln in Frischhaltefolie zu wickeln, da sie sonst zusammenkleben. Das eingefrorene Brot sollte innerhalb von etwa drei Monaten verbraucht werden.
Optionales Protein-Frosting mit Mandel und Vanille
Das Bananenbrot schmeckt bereits pur. Für eine etwas üppigere Variante können Sie es zusätzlich mit einem cremigen Protein-Frosting servieren. Das Frosting liefert durch Proteinpulver, Joghurt und Mandelmus zusätzliches Protein, erhöht allerdings auch den Kaloriengehalt.
Protein-Frosting mit Mandel, Ahorn und Vanille – für etwa zwei Scheiben
- 15 g Vanille-Molkenprotein oder Casein
- 1 EL Ahornsirup oder zuckerfreie Ahornsirup-Alternative
- 2 EL Mandelmus
- 60 g fettarmer griechischer Joghurt
- ¼ TL Vanilleextrakt
Alle Zutaten glatt verrühren und das Frosting auf den abgekühlten Bananenbrotscheiben verteilen.
Eine noch schnellere Möglichkeit für ein cremiges Dessert finden Sie in unserem Rezept für Bananencreme-Proteinpudding.
Dieses Protein-Bananenbrot ist vielseitig: Es eignet sich als Snack für unterwegs, als süßes Frühstück oder als proteinreiches Dessert. Schon zwei Scheiben reichen fast für eine vollwertige Mahlzeit – mit einer für den Muskelaufbau geeigneten Portion Protein.
Für eine weitere gut transportierbare Proteinoption ohne Backen eignen sich auch unsere Vanille-Mandel-Hafer-Proteinriegel.
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Saftiges Protein-Bananenbrot
Kochutensilien
- 2 Rührschüssel
- Kastenform 23 X 13 cm
Zutaten
- 135 g Hafermehl
- 93 g Bananen-Wheyprotein oder Vanille-Wheyprotein
- 360 g Bananen sehr reif, ca. 3 mittelgroße
- 60 ml Ahornsirup
- 113 g griechischer Joghurt fettarm
- 2 Eier groß
- 1 TL Zimt
- 1 EL Süßstoff kristallines Stevia-Erythrit (oder nach Geschmack)
- ½ TL Salz
- 1 TL Backpulver
Anleitung
- Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
- Hafermehl, Bananen-Wheyprotein, Zimt, Süßstoff, Salz und Backpulver in einer großen Rührschüssel gründlich vermischen.
- In einer zweiten Schüssel die Bananen mit einer Gabel gründlich zerdrücken. Ahornsirup, griechischen Joghurt und Eier hinzufügen und alles gut verrühren.
- Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und verrühren, bis keine trockenen Zutaten mehr sichtbar sind.
- Den Teig in eine leicht mit Backtrennspray eingesprühte Kastenform füllen.
- Im Backofen 40 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher prüfen, ob das Bananenbrot fertig ist. Es ist gar, wenn der Zahnstocher aus der Mitte sauber oder mit wenigen feuchten Krümeln herauskommt. Falls nötig, weitere 5 Minuten backen und erneut prüfen.
- Das Bananenbrot vor dem Anschneiden vollständig auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Am nächsten Tag schmeckt es sogar noch besser.
- In einem luftdicht verschlossenen Behälter hält sich das Bananenbrot bei Raumtemperatur bis zu 3 Tage. Es kann auch im Kühlschrank aufbewahrt oder eingefroren werden. Für die beste Qualität innerhalb von 3 Monaten verbrauchen.
Nährwerte
Über Tom Venuto

Als Rezeptentwickler liegt sein Schwerpunkt auf fettverbrennenden, muskelaufbauenden Gerichten auf Basis natürlicher Lebensmittel. Als ehemaliger natural Wettkampf-Bodybuilder arbeitet Tom heute hauptberuflich als Autor, Blogger und Fachautor im Bereich evidenzbasierter Fitness.
Sein Buch Burn the Fat, Feed the Muscle ist seit 2003 ein internationaler Bestseller und wird weiterhin in gedruckter Form von Penguin Random House veröffentlicht. Die aktualisierte, überarbeitete deutsche E-Book-Ausgabe Weniger Fett, Mehr Muskeln ist exklusiv auf dieser Website erhältlich.
Tom ist außerdem Gründer des „Burn the Fat Inner Circle“ – einer englischsprachigen Fitness-Support-Community mit über 53.000 Mitgliedern weltweit seit 2006. Er arbeitet eng mit einem Schweizer Redaktions- und Übersetzungspartner zusammen, um sicherzustellen, dass sein wissenschaftlich fundierter und praxisorientierter Ansatz präzise für deutschsprachige Leser adaptiert wird. Alle Inhalte dieser Website sind Originalwerke von Tom Venuto.