Dieser Bananencreme-Proteinpudding liefert bis zu 40 Gramm Protein pro Portion. Er eignet sich als proteinreiches Dessert, sättigender Snack oder kleine Mahlzeit und kann Ihnen dabei helfen, Ihren täglichen Proteinbedarf zu decken. Für den Bananencreme-Proteinpudding benötigen Sie nur drei Zutaten. Außerdem gibt es eine optionale ‚Geheimzutat‘, die etwa 50 zusätzliche Kalorien liefert und geschmacklich hervorragend dazu passt.
Für ein ebenso einfaches, aber erfrischenderes Protein-Dessert können Sie auch das Erdbeer-Protein-Eis aus drei Zutaten ausprobieren.

Warum dieser Bananencreme-Proteinpudding so praktisch ist
Ich erinnere mich noch gut an den Pink-Floyd-Song, in dem ein strenger Lehrer die Kinder sinngemäß fragt: ‚Wie könnt ihr Nachtisch bekommen, wenn ihr euer Fleisch nicht esst?‘ Die Botschaft war klar: Erst das eiweißreiche Abendessen, dann der Nachtisch.
Bei diesem Bananencreme-Proteinpudding bekommen Sie beides: ein cremiges Dessert und – je nach den verwendeten Zutaten – bis zu 40 Gramm Protein. Damit eignet er sich nicht nur als proteinreiches Dessert, sondern auch als Snack oder kleine Mahlzeit – beispielsweise zum Frühstück.
Eine weitere unkomplizierte Option für unterwegs sind die Vanille-Mandel-Hafer-Proteinriegel, die ebenfalls als proteinreicher Snack oder kleine Mahlzeit geeignet sind.
Warum griechischer Joghurt die ideale Basis ist
Joghurt ist eine ideale Basis für einen proteinreichen Pudding, der gut in eine Ernährung für Fettabbau und Muskelaufbau passt. Aus nur drei Zutaten – einer zerdrückten Banane, Proteinpulver und Joghurt – entsteht eine angenehm cremige Konsistenz. Griechischer Joghurt eignet sich besonders gut, da er zusätzliches Protein liefert und sich leicht mit dem Proteinpulver und der Banane verrühren lässt. Sie können Natur- oder aromatisierten griechischen Joghurt verwenden.
Mir ist aufgefallen, dass manche Leute Hüttenkäse oder eine Mischung aus Joghurt und Hüttenkäse für Eiweißpudding empfehlen. Ich habe es ausprobiert und bevorzuge Joghurt. Joghurt ist cremiger und hinterlässt beim Verrühren mit einer Gabel keine weißen Klümpchen.
Ich habe keinen Standmixer verwendet, weil ich zu faul war und nicht noch ein zusätzliches Gerät abwaschen wollte. Wenn Sie Ihren Pudding besonders glatt und cremig mögen, können Sie ihn kurz mit einem Stabmixer pürieren.
Toppings für den Bananencreme-Proteinpudding
Manche geben gerne Nüsse oder Samen in ihren Pudding, um gesunde Fette in ihren täglichen Speiseplan einzubauen. Durch diese zusätzlichen Fette steigt allerdings auch der Kaloriengehalt, sodass der Pudding eher einer kleinen Mahlzeit als einem leichten Snack entspricht. Chiasamen sind ebenfalls eine beliebte Ergänzung und liefern unter anderem pflanzliche Omega-3-Fettsäuren.
Meine bevorzugte ‚Geheimzutat‘ für diesen Pudding sind Kokosraspeln anstelle von Samen oder Nüssen. Ich finde, der Kokosgeschmack harmoniert besonders gut mit Vanille und Banane. Zwei Esslöffel Kokosraspeln liefern je nach Produkt etwa 50 zusätzliche Kalorien.
Da Bananen von Natur aus süß sind und aromatisierte Proteinpulver meist bereits gesüßt sind, ist die Zugabe von Süßstoff optional. Wenn Sie Ihren Pudding süßer mögen, können Sie nach Geschmack etwas kalorienfreien Süßstoff hinzufügen.
Auch bei den Bananen-Hafer-Protein-Keksen sorgen sehr reife Bananen für natürliche Süße, sodass kein zusätzlicher Zucker erforderlich ist.
Welche Art von Proteinpulver eignet sich am besten?
Molkenproteinpulver eignet sich hervorragend für Pudding. Für Pudding – besonders in Kombination mit Banane – eignet sich jedoch Caseinprotein oder eine Mischung aus Molken- und Caseinprotein besonders gut. Dadurch wird die Konsistenz reichhaltiger und fester. Casein wird langsamer verdaut als Molkenprotein und verleiht Shakes und Puddings eine dickere, cremigere Konsistenz. Die Kombination aus Caseinprotein und Joghurt kann sogar etwas zu fest werden. Geben Sie in diesem Fall nach und nach etwas Magermilch oder Wasser hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Noch schneller geht es mit einer Variante aus nur zwei Zutaten: Rühren Sie einfach einen Messlöffel Bananen-Proteinpulver in den Joghurt ein – fertig. Diese Variante schmeckt zwar nicht ganz so frisch wie die Version mit Banane, spart aber Zeit sowie einige Kohlenhydrate und Kalorien. Sie liefert etwa 240 Kalorien und 16 Gramm Kohlenhydrate.
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Zubereitung und zu möglichen Zutatenvarianten des Bananencreme-Proteinpuddings.
Kann ich den Bananencreme-Proteinpudding vorbereiten?
Ja. Sie können den Pudding einige Stunden im Voraus zubereiten und bis zum Verzehr abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Da zerdrückte Banane mit der Zeit etwas nachdunkelt, schmeckt und sieht der Pudding am Tag der Zubereitung am besten aus.
Kann ich auch normalen Naturjoghurt verwenden?
Ja, allerdings wird der Pudding damit meist etwas dünnflüssiger und enthält je nach Produkt weniger Protein. Für eine besonders dicke, cremige Konsistenz eignet sich griechischer Joghurt besser.
Sie möchten Ihre Proteinzufuhr erhöhen, ohne auf genussvolle Mahlzeiten und Desserts zu verzichten? Im E-Book Weniger Fett, Mehr Muskeln erfahren Sie, wie Sie Ihre Ernährung so gestalten, dass sie Fettabbau und Muskelaufbau unterstützt – alltagstauglich, flexibel und ohne unnötig komplizierte Regeln.

Proteinreicher Bananen-Creme-Pudding
Kochutensilien
- Schüssel klein
Zutaten
- 1 Banane mittelgroß, ca. 125 g
- 150 g griechischer Joghurt fettarm
- 31 g Vanille-Wheyprotein oder Vanille-Kasein 1 Messlöffel
- 1 Päckchen Süßstoff optional
- 2 EL Kokosraspeln optional
Anleitung
- Die Banane in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel fein zerdrücken.
- Den griechischen Joghurt und das Proteinpulver hinzufügen. Für einen intensiveren Bananengeschmack kann auch Proteinpulver mit Bananengeschmack verwendet werden.
- Alles gründlich verrühren, bis eine glatte, cremige Konsistenz entsteht. Für einen besonders feinen Pudding ohne Bananenstückchen empfiehlt sich ein Stabmixer.
- Nach Belieben den Süßstoff und die Kokosraspeln unterrühren.
- Sofort servieren.
Nährwerte
Über Tom Venuto

Als Rezeptentwickler liegt sein Schwerpunkt auf fettverbrennenden, muskelaufbauenden Gerichten auf Basis natürlicher Lebensmittel. Als ehemaliger natural Wettkampf-Bodybuilder arbeitet Tom heute hauptberuflich als Autor, Blogger und Fachautor im Bereich evidenzbasierter Fitness.
Sein Buch Burn the Fat, Feed the Muscle ist seit 2003 ein internationaler Bestseller und wird weiterhin in gedruckter Form von Penguin Random House veröffentlicht. Die aktualisierte, überarbeitete deutsche E-Book-Ausgabe Weniger Fett, Mehr Muskeln ist exklusiv auf dieser Website erhältlich.
Tom ist außerdem Gründer des „Burn the Fat Inner Circle“ – einer englischsprachigen Fitness-Support-Community mit über 53.000 Mitgliedern weltweit seit 2006. Er arbeitet eng mit einem Schweizer Redaktions- und Übersetzungspartner zusammen, um sicherzustellen, dass sein wissenschaftlich fundierter und praxisorientierter Ansatz präzise für deutschsprachige Leser adaptiert wird. Alle Inhalte dieser Website sind Originalwerke von Tom Venuto.